ENTSTEHUNGSPROZESS
Ein Ölgemälde entsteht nicht an einem Tag — es ist ein Prozess aus Geduld, Handwerk und vielen Schichten Farbe.
Meine Ölgemälde brauchen Zeit. Meist vergehen ein halbes bis zwei Jahre, bis ein Bild fertig ist. Das liegt vor allem an meiner Maltechnik: Ich trage viele verschiedene Schichten Ölfarbe übereinander auf — jede einzelne muss trocknen, bevor die nächste folgen kann.
„Bis zu zehn Schichten Ölfarbe — und dazwischen vor allem eines: Geduld.“
Zwischen den Arbeitsschritten muss eine Trocknungszeit eingehalten werden. Deshalb arbeite ich immer an mindestens fünf Werken gleichzeitig — während eines trocknet, entsteht am nächsten die nächste Schicht. So ist mein Atelier immer voller Bilder in verschiedenen Stadien.
Die Vorzeichnung
Alles beginnt mit einer detaillierten Zeichnung auf dem Malgrund — oft direkt auf Holz. Hier lege ich die Komposition fest und arbeite Gesichter, Hände und Details sorgfältig aus. Diese Zeichnung bildet das Fundament für das gesamte Bild.
Grundierung & Schliff
Die fertige Zeichnung wird zweimal grundiert und anschließend abgeschliffen. Das sorgt für eine glatte, gleichmäßige Oberfläche, auf der die Ölfarbe optimal haften und ihre Leuchtkraft entfalten kann.
Die Vorzeichnung
Alles beginnt mit einer detaillierten Zeichnung auf dem Malgrund — oft direkt auf Holz. Hier lege ich die Komposition fest und arbeite Gesichter, Hände und Details sorgfältig aus. Diese Zeichnung bildet das Fundament für das gesamte Bild.
Grundierung & Schliff
Die fertige Zeichnung wird zweimal grundiert und anschließend abgeschliffen. Das sorgt für eine glatte, gleichmäßige Oberfläche, auf der die Ölfarbe optimal haften und ihre Leuchtkraft entfalten kann.
Die erste Ölschicht
Nun bekommt das Werk seine erste Schicht Ölfarbe. Diese Untermalung legt die grundlegenden Farbtöne und Lichtverhältnisse fest. Bei Holzbildern schimmert der warme Untergrund durch und gibt dem Motiv von Anfang an Tiefe.
Schicht für Schicht
In den folgenden Wochen und Monaten werden bis zu zehn weitere Schichten Ölfarbe aufgetragen. Jede Schicht muss vollständig trocknen, bevor die nächste folgt — das kann je nach Dicke und Wetter Tage bis Wochen dauern. Mit jeder Schicht gewinnt das Bild an Tiefe, Kontrast und Leuchtkraft.
Vollendung
Nach Monaten — manchmal Jahren — geduldiger Arbeit ist das Gemälde fertig. Die vielen Schichten erzeugen eine besondere Tiefe und Lebendigkeit, die man in der Oberfläche sehen und fast spüren kann. Jeder Pinselstrich erzählt von der Zeit, die in diesem Werk steckt.
Weil zwischen den einzelnen Farbschichten Trocknungszeiten eingehalten werden müssen, arbeite ich stets an mehreren Bildern parallel. Während ein Gemälde trocknet, entsteht am nächsten die nächste Schicht — so nutze ich jede Stunde im Atelier.
Echte Handarbeit — kein Pixel, keine KI
In einer Zeit, in der Bilder per Klick entstehen, brauchen meine Werke Monate und Jahre. Jeder Pinselstrich ist von Hand gesetzt, jede Schicht einzeln aufgetragen und getrocknet.
Die Vorzeichnungen auf Holz, die Untermalungen und die vielen Farbschichten — all das kann keine Maschine ersetzen. Es ist dieser langsame, handwerkliche Prozess, der den Bildern ihre besondere Tiefe und Seele gibt.
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